Was kostet eine Website wirklich? Preise 2026, ehrlich aufgeschlüsselt
Googel „Was kostet eine Website?“ und du bekommst Antworten zwischen 200 und 200.000 Euro. Beide Zahlen sind echt, und genau das ist das Problem: Ohne zu wissen, was drinsteckt, sagt der Preis nichts. Dieser Beitrag ist unsere ehrliche Preisliste, Stand September 2026, mit dem, was sich in den letzten zwölf Monaten verändert hat. Und es hat sich einiges verändert.
Das Problem ist nicht der Preis. Es ist das Wort „ab“
„Website ab 500 Euro“ ist das „ab 29 Euro pro Nacht“ der Webdesign-Branche. Der Betrag ist der Einstieg in ein Gespräch, nicht der Preis des Ergebnisses. Am Ende steht eine Rechnung über das Fünffache, und jeder Posten darauf ist begründet, er stand nur vorher nirgends. Ein fester Preis für eine feste Liste ist etwas anderes: Da weißt du vorher, was drin ist und was nicht. Wir bieten selbst so ein Paket an, die Starter-Website für 499 Euro netto mit genau aufgezähltem Umfang. Kein „ab“ davor.
Die Preise 2026: was welche Website kostet
- **Starter-Website, 499 Euro netto, Festpreis.** Eine Seite, alle Pflichtangaben, Anfrageformular, barrierefrei, in wenigen Tagen online. Für Gründer, Nebenerwerb, Vereine und alle, die eine saubere Visitenkarte im Netz brauchen.
- **Website zur Miete, monatlicher Festpreis.** Design, Hosting, Sicherheit, Updates und Änderungen inklusive. Für Betriebe, die keine Einmalsumme wollen und die Seite laufend gepflegt haben möchten. Details zur Miet-Website.
- **Unternehmenswebsite, 3.000 bis 8.000 Euro.** Fünf bis fünfzehn Seiten, eigenes Design, Texte, Suchmaschinenoptimierung, strukturierte Daten für KI-Suche, Barrierefreiheit. Der Normalfall für Handwerk, Praxen, Dienstleister und Hotels.
- **Website mit Funktion, 8.000 bis 20.000 Euro.** Buchung, Konfigurator, Kundenportal, Mehrsprachigkeit als eigene Seiten, Anbindung an Branchensoftware. Der Preis hängt an der Funktion, nicht an der Seitenzahl.
- **Shop oder Web-App, 10.000 bis 40.000 Euro.** Zahlungsabwicklung, Warenwirtschaft, Login, Rechte, Tests. Für Einzelstücke und kleine Sortimente gibt es günstigere Wege, dazu ein eigener Beitrag.
- **Individuelle Software, nach Bausteinen.** Der erste Baustein, etwa ein Angebotswerkzeug, liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich, kleine Werkzeuge darunter. Was das ist und wie es läuft, steht hier.
Warum die Preise gerade sinken, und was nicht günstiger wird
Das ist die eigentliche Neuigkeit des Jahres. Wir schreiben inzwischen den größten Teil unseres Codes mit KI-Werkzeugen, prüfen ihn, testen ihn und übernehmen die Verantwortung. Dadurch kostet die reine Umsetzung einer Unternehmenswebsite heute deutlich weniger als vor zwei Jahren. Die Spanne von 3.000 bis 8.000 Euro wäre 2024 bei uns 5.000 bis 12.000 gewesen. Wer heute noch die alten Preise verlangt, bezahlt entweder einen Apparat oder hat seine Arbeitsweise nicht geändert.
Nicht günstiger wird, was Menschen tun müssen: verstehen, was der Betrieb braucht. Entscheiden, was weggelassen wird. Texte, die stimmen, weil jemand nachgefragt hat. Fotos, die den Betrieb zeigen. Und die Verantwortung dafür, dass die Seite in drei Jahren noch läuft, sicher ist und gefunden wird. Genau dieser Anteil macht inzwischen den Großteil des Preises aus, und das ist richtig so.
Drei Rechenbeispiele aus unserer Praxis
- **Handwerksbetrieb mit zwölf Leuten.** Unternehmenswebsite mit acht Seiten, Karriereseite, Anfrageformular, Google-Unternehmensprofil eingerichtet, strukturierte Daten: rund 4.500 Euro. Laufend: Hosting und Wartung um 40 Euro im Monat.
- **Ferienhotel mit 30 Zimmern.** Website mit Direktbuchung, drei Sprachen als eigene Seiten, Zimmer- und Angebotsverwaltung, Anbindung an das Buchungssystem: 12.000 bis 16.000 Euro. Zahlt sich über gesparte Portalprovision meist in einer Saison zurück. Warum, steht hier.
- **Gründerin mit Beratungsangebot.** Starter-Website für 499 Euro, nach einem halben Jahr Ausbau auf fünf Seiten mit Blog: zusammen etwa 2.500 Euro. Der Vorteil: Sie war ab Woche eins online und hat gelernt, was ihre Kunden wirklich fragen, bevor sie mehr gebaut hat.
Die laufenden Kosten, die niemand erwähnt
- **Hosting:** 10 bis 50 Euro im Monat für vernünftiges Hosting. Der 3-Euro-Server kostet dich später mehr, als er spart.
- **Domain:** 10 bis 30 Euro im Jahr. Klein, aber die Verlängerung nicht vergessen, sonst ist die Adresse weg.
- **Wartung und Updates:** 30 bis 150 Euro im Monat, je nach System. Ein Baukasten oder WordPress braucht laufend Sicherheitsupdates, eine handgeschriebene Seite deutlich weniger.
- **Inhalte:** Texte aktualisieren, Bilder tauschen, Beiträge schreiben. Das macht sich nicht von allein, lässt sich aber weitgehend automatisieren.
- **Rechtliches:** Impressum, Datenschutz, Barrierefreiheit. Einmal richtig, dann jährlich prüfen. Der Impressum-Generator ist kostenlos.
Der teuerste Website-Relaunch ist der, den du machst, weil der günstige vom letzten Mal nicht funktioniert hat.
Was in jedem Angebot stehen muss
- **Umfang als Liste.** Seiten, Funktionen, Sprachen, Texte, Bilder: was drin ist, und was ausdrücklich nicht.
- **Wem was gehört.** Domain und Inhalte gehören dir. Beim Code klären, ob du ein Nutzungsrecht hast und was passiert, wenn ihr euch trennt.
- **Laufende Kosten.** Hosting, Wartung, Änderungen: als Monatsbetrag, nicht als Fußnote.
- **Zeitplan mit Abnahmen.** Wann siehst du was, wann kannst du eingreifen.
- **Sichtbarkeit.** Wird die Seite für Google und für KI-Suchmaschinen gebaut, mit strukturierten Daten und lesbaren Fakten? Wer das nicht anbietet, baut eine Seite für 2019.
Rote Flaggen
Ein Angebot nur mit Gesamtsumme und ohne Aufschlüsselung. Ein Preis, der „verhandelbar“ ist, denn dann war der erste frei erfunden. Eine Agentur, die den Baukasten nicht beim Namen nennt. Und der Satz „Suchmaschinenoptimierung machen wir dann später“, denn später ist der Umbau teurer als der Bau.
Was dein Projekt kosten würde, zeigt der Kostenrechner in zwei Minuten, mit denselben Zahlen, die in diesem Beitrag stehen. Und wenn du nicht weißt, was du brauchst: Erstgespräch kostenlos, 0800 - 16 56 550.

Bastian Portes
Gründer & CEO, CAZ Labs
Unternehmer, der codet - und Krimis schreibt.