Warum auf Messeständen so viele Bildschirme langweilen
Auf jeder Messe steht dieselbe Szene: ein großes Display, darauf ein Imagefilm in Endlosschleife, davor niemand. Die Fläche hat Geld gekostet, der Film hat Geld gekostet, und beides zusammen erzeugt genau nichts. Dabei liegt der Unterschied zwischen Deko und Publikumsmagnet oft nur in einer Frage: Kann der Besucher etwas damit machen?
Das Handy ist schon da
Jeder Messebesucher trägt einen Computer mit Kamera, Tastatur und Bildschirm in der Tasche. Man muss ihn nur einladen, ihn zu benutzen. Genau das machen unsere Module: Am Stand hängt ein QR-Code, der Besucher scannt ihn, und sein Handy wird zum Eingabegerät für die große Fläche. Kein Download, kein Konto, keine Registrierung - der Browser genügt.
Was danach passiert, hängt vom Modul ab. Beim Fotoscreen erscheint das eigene Foto Sekunden später auf der LED-Wand. Beim Voting wachsen die Balken zur Frage des Ausstellers. Beim Buzzerquiz wird das Handy zum Buzzer, und um den Stand herum bildet sich eine Traube von Zuschauern.
Warum das Ganze ohne Internetzugang läuft
Der Mini-PC am Display ist selbst der Server. Er wird ins WLAN des Veranstalters eingebucht, die Handys der Besucher hängen im selben Netz, und alles Weitere läuft lokal zwischen ihnen ab - ein Internetzugang wird dafür nicht gebraucht. Fällt die Leitung der Halle aus, läuft die Aktion trotzdem weiter.
Eigene Funknetze aus dem Reiserouter sind auf Messegeländen übrigens der falsche Weg: Sie sind dort genehmigungspflichtig und stören das Frequenzmanagement der Halle. Wovon der Erfolg stattdessen abhängt, ist eine einzige Frage an den IT-Service - ausführlich in Die eine Frage, die über eure Messeaktion entscheidet.
- Keine laufenden Serverkosten, weil nichts in einer Cloud rechnet
- Kein Konto und keine App-Installation für die Besucher
- Kein Ausfall, wenn die Internetleitung der Halle streikt
- Aufbauzeit am Messemorgen: fünf Minuten
Der Datenschutz-Vorteil, der Verkaufsgespräche entscheidet
Sobald Besucherfotos oder Kontaktdaten im Spiel sind, kommt die Frage nach der Datenverarbeitung. Bei Cloud-Diensten beginnt dann die Suche nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag, dem Serverstandort und der Löschfrist. Bei uns ist die Antwort ein Satz: Die Daten liegen auf dem Rechner am Stand und verlassen ihn nie.
Fotos bleiben als Dateien auf dem Mini-PC. Erfasste Kontakte landen in einer lokalen Datei, die der Aussteller am Abend als Tabelle exportiert. Nach der Messe wird der Ordner gelöscht - fertig. Das ist kein juristischer Trick, sondern schlicht die Architektur: Es gibt gar keinen Ort, an den die Daten abfließen könnten.
Der stärkste Datenschutz ist der, den man nicht erklären muss, weil die Daten das Haus nie verlassen.
Für wen wir das eigentlich bauen
Unsere Kunden sind selten die Aussteller selbst, sondern die, die Messestände und Events ausstatten: Messebauer, Eventausstatter, Dry-Hire-Firmen und Veranstaltungstechniker. Sie haben die Displays, die LED-Wände und die Kundenbeziehung - was ihnen fehlt, ist der Inhalt, der auf der Fläche läuft.
Deshalb sind alle Module White-Label: Farben, Logo, Schriften und Texte werden pro Kunde getauscht, und auf Wunsch taucht unser Name nirgends auf. Der Messebauer vermietet das Modul unter seinem eigenen Namen zusammen mit der Hardware - und hat plötzlich ein Angebot, das seine Konkurrenz nicht hat. Die passende Technik kommt bei Bedarf über unseren Partner Servus Medientechnik dazu, der seit über 25 Jahren Veranstaltungen und Filmproduktionen ausstattet.
Welches Modul für welchen Zweck
- Der Stand soll voller aussehen: Fotoscreen oder Fotomosaik - beide füllen die Fläche im Lauf des Tages mit echten Besuchern
- Es geht um Meinungen und Daten: Voting, Wortwolke oder Schätzfrage
- Es sollen Kontakte entstehen: Leadstation, gern gekoppelt mit dem Glücksrad als Gegenleistung
- Es soll voll werden am Stand: Buzzerquiz oder Reaktionsduell, die beiden Publikumsmagnete
- Zwischen den Aktionen soll etwas laufen: Signage-Playlist, umschaltbar per Tablet
- Es gibt eine Bühne oder Moderation: Fragenwand fürs Publikum, Showpanel für die Regie
In der Praxis laufen selten Module allein: Fotoscreen tagsüber, dazu die Leadstation am Empfangstresen, abends der Zeitraffer des ganzen Tages. Das Showpanel schaltet zwischen allem um, ohne dass jemand am Rechner herumklicken muss.
Ihr stattet Messestände oder Events aus und wollt die Module unter eurem Namen anbieten? Schreib uns kurz, welche Flächen ihr bespielt: hallo@caz.de.

Bastian Portes
Gründer & CEO, CAZ Labs
Unternehmer, der codet - und Krimis schreibt.